Spendenaufruf!

13. Oktober 2019

Damit niemals geschehe,
was gestern geschah!“

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde von Heideruh,

leider ist das denkbar schlechteste Szenario für Heideruh aus finanzieller Sicht eingetreten – der Heizkessel, der das Haupthaus, Bungalow, Kantine und Pavillon beheizt, ist gerissen.
Wahrscheinlich können wir noch kurzfristig den Riss kitten, aber diese Lösung ist zum einen nicht sicher, zum anderen nur eine Überbrückung. Wir versuchen mit Notlösungen die Heizung wieder zum Laufen zu bringen und den Tagesbetrieb abzusichern – dennoch steht fest, dass an der schnellen Anschaffung einer neuen Heizung kein Weg vorbeiführt.
Wenn wir keine neue Heizung anschaffen ist das Fortbestehen Heideruhs stark gefährdet. Betroffen sind Gästezimmer, Tagungsräume, Speiseräume, Zimmer der Mitarbeitenden und die Büros.
Der Kauf einer neuen Heizung wird sich preislich im Rahmen von 25.000-30.000 € bewegen.
Darin enthalten sind schon etwaige Förderungen und Zuschüsse, die wir beantragen werden. Natürlich werden wir uns damit auch vom Öl verabschieden und für die ökologischste und zukunftsfähigste Lösung entscheiden.
Die benötigte Summe ist zu hoch, diese Rücklagen hat Heideruh nicht. Deshalb sind wir auf Spenden angewiesen. Wir hoffen, dass wir die Marke von 25.000 € schnellstmöglich erreichen können, um in Heideruh überwintern zu können und auch in Zukunft ein Ort für Zusammenkommen und Erholung sein zu können. Eine widerstandsfähige antifaschistische Linke braucht Räume wie Heideruh, um dem Rechtsruck entgegenzuwirken. Wir hoffen auf deine Unterstützung!

Jede Spende und Unterstützung ist herzlich willkommen! Wenn du weitere Ideen, z. B. für Benefizveranstaltungen oder Ähnliches hast, melde dich gerne bei uns. Wenn Du bei der Beantragung von Geldern, bei der technischen Planung helfen kannst, freuen wir uns!

IBAN: DE54 2001 0020 0254 0242 04
Verwendungszweck: Heizung

Über Spenden, Mithilfe und Verbreitung freuen sich Team und Vorstand aus Heideruh

P.S. Die Heizung im Steinhaus muss perspektivisch auch erneuert werden. Wir werden nach Gesprächen über Förderungen entscheiden, ob es besser ist beide Heizungen zusammen zu erneuern.

Jahrestag der Befreiung 12.-14. April 2019

9. April 2019

an diesem Wochenende finden in Ravensbrück wieder zahlreiche Veranstaltungen anläßlich des 74. Jahrestags der Befreiung statt. Das Programm ist unter dem Link der Mahn- und Gedenkstätte zu finden. Wir würden uns über eine rege Beteiligung freuen.

2018/2019

14. Dezember 2018

Wir wünschen allen unsen Mitgliedern und Freunden gesunde Feiertage und ein friedliches Neues Jahr.

Mögen alle eure Erwartungen in Erfüllung gehen.

Wir freuen uns auf das nächste Wiedersehen und grüßen euch herzlich.

 

Der Vorstand

Netzwerktreffen

9. Dezember 2018

Vom 30.11-2.12.2018 fand das 8. Netzwerktreffen der Vertreter der deutschen Lagegemeinschaften in Husted statt.

Ein intensiver Erfahrungsaustausch zu aktellen Themen und Aktivitäten, z. B. zum Auftreten gegen die AfD, zur  unterschiedlichen Zusammenarbeit mit den Stiftungen der Bundesländer prägte das Wochenende. Der Besuch des Friedhofs für die überwiegend sowjetischen Kriegsgefangenen und der Gedenkstätte Bergen-Belsen, sowie ein Gespräch mit dem Geschäftsführe der Stiftung Niedersächischer Gedenkstätten Dr. Wagner rundeten das Programm ab.

 

 

1993-2018 25 Jahre LGRF

12. Oktober 2018

Samstag 13.10.2018

14.00 – 18.00 h

Mahn und Gedenkstätte Ravensbrück, Veranstaltunssaal in den Garagen

14.00 Begrüßung Vera Dehle-Thälmann

15.00 Laudatio: Loretta Walz

25 Jahe und kein bischen leise!

16.00 Imbiss und Gelegenheit zum Austausch

17.00 Konzert

Esther Bejerano & Microphone Mafia

 

Überlebende als Akteurinnen

11. Juli 2018

Über den Widerstand von Frauen
Mit seiner Dissertation nahm sich der Historiker Henning Fischer ein außergewöhnliches Thema vor. Die Arbeit, veröffentlicht im Dezember 2017, trägt den Titel‚ Überlebende als Akteurinnen. Die Frauen der Lagergemeinschaften Ravensbrück: Biografische Erfahrung und politisches Handeln, 1945 – 1989.‘1
Henning Fischer vermittelt profunde Einblicke in das Leben und das politische Handeln von deutschen Kommunistinnen, die die Hölle des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück überlebten und die sich nach der Befreiung in Lagergemeinschaften engagierten. Parallel zu dieser „Kollektivbiografie“ wird die Geschichte der Vereinigungen ehemaliger RavensbrückHäftlinge in beiden Teilen Deutschlands dargestellt.
Der Schilderung der politischen Aktivitäten der Frauen nach 1945 ist ihr Handeln in der Zeit der Weimarer Republik, im Widerstand während des Naziregimes und während der Inhaftierung vorangestellt. In den folgenden Abschnitten wird deutlich, wie sehr die Erfahrung Ravensbrück das weitere Leben prägte. Auf dieser gemeinsamen Erfahrung beruhte die enge persönliche Beziehung zwischen den Frauen in den Lagergemeinschaften – die nichtkommunistischen Frauen eingeschlossen. Sie bestimmte das politische Handeln innerhalb und außerhalb der Lagergemeinschaften und nicht zuletzt die Arbeit als unermüdliche Zeitzeuginnen bis ins hohe Alter.
Im Bemühen der Überlebenden, einen Zusammenschlusses der ehemaligen Häftlinge zu schaffen, wird deutlich, wie sehr die Frauen in einer von Männern geprägten Gesellschaft um die Anerkennung ihres Widerstandes und um das Gedenken an Ravensbrück kämpfen mussten.
In diesem Zusammenhang verwendet der Autor wiederholt den Begriff „Eigensinn“ um das Verhalten der Frauen zu charakterisieren. Er verweist dazu auf andere Veröffentlichungen, Unter Eigensinn der Frauen versteht er „… ihre partikulare Erfahrung in Abgrenzung von den sie umgebenden Diskursen zu bestimmen, auch gegenüber denen ihrer politischen Milieus und Organisationen.“ Das Wort Eigensinn erhält damit eine eigenwillige Definition, die dem allgemeinen Sprachgebrauch widerspricht. Laut Duden sind Synonyme für eigensinnig: störrisch, trotzig, unbelehrbar, uneinsichtig, dickköpfig …Das ist doch sicher nicht gemeint! Man sollte auf die Sprache achten, um falsche Schlussfolgerungen und möglichen Missbrauch zu vermeiden.
Bei der Darstellung der Biografien vermittelt die Arbeit zugleich Einblicke in politische Gegebenheiten im “ost-nationalsozialistischen“ Deutschland. So werden die erheblichen Konflikte zwischen kommunistischen Überlebenden in der DDR beschrieben die aufgrund der Zentralisierung der Verfolgtenverbände und deren Auslegung der Geschichte entstanden. Aus der BRD werden die beschämende Praxis der ‚Wiedergutmachung‘ aufgezeigt sowie die erneute Diskriminierung und Verfolgung von Kommunistinnen und Kommunisten, die
1 Henning Fischer, Überlebende als Akteurinnen. Die Frauen der Lagergemeinschaften Ravensbrück: Biografische Erfahrung und politisches Handeln, Konstanz und München 2017, 541 Seiten

Straße des Erinnerns

25. April 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schüler aus Fürstenberg und Berlin markieren

den Weg der Häftlinge vom

Fürstenbergerbahnhof zum Lager.

 

Die Überlebende Stella Nikiforowa erzählt den Jugendliche, wie sie  diesen Weg als Vierjährige gehen musste. Dabei verlor sie ihre Mutter und andere Häftlinge kümmerten sich um sie.

Entschließung der Mitgliederversammlung der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis vom 20. April 2018 in Fürstenberg / Ravensbrück

21. April 2018

Für eine Welt des Friedens und der Gerechtigkeit

Die Lagergemeinschaft Ravensbrück /Freundeskreis e.V. verfolgt mit großer Sorge das Geschehen in Syrien. Besonders kritisch sehen wir, dass eine Vielzahl von Ländern ihre eigenen machtpolitischen Interessen in Syrien durch militärische Interventionen verfolgen. Andere Länder, darunter insbesondere auch Deutschland, liefern Waffen und Material zum Bau von Waffen an die an diesem Krieg beteiligten Parteien.

Mit Rüstungsgütern dürfen keine Geschäfte gemacht werden! Wir fordern das Verbot aller Waffenexporte!

Wir verurteilen außerdem entschieden die Anwendung von Giftgas und chemischen Waffen und das militärische Eingreifen der Türkei im Norden des Landes.

Wir beobachten mit größter Sorge das seit Jahren stetige gefährliche Anwachsen rechter und nationalistischer Kräfte in Deutschland und vielen anderen Ländern – nicht nur in Europa! Wohin eine solche Entwicklung führt, haben die Gründerinnen unserer Lagergemeinschaft durch ihre Verfolgung während des Naziregimes und in der Nachkriegszeit erfahren müssen.

Wir rufen alle dazu auf, sich jeden Tag und überall entschieden gegen jegliche Art von Rassismus, Antisemitismus, Antiromaismus und Sexismus einzusetzen und für eine menschliche und friedliche Welt zu kämpfen. Für ein selbstbestimmtes Leben!

Der Schwur von Buchenwald vom 19. April 1945 ist immer noch unser Auftrag:

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel!“

Programm der LGRF zum Jahrestag der Befreiung

13. April 2018

SONNABEND 21.April 2018

Gesprächsrunde

10-12 Uhr Begegnungsgruppe für Nachfahren
ehemaliger Häftlinge des KZ Ravensbrück und anderer
Lager mit Dr. Marie-Louise Conen, Dipl. Psychologin
Um Anmeldung wird unter paedagogik@ravensbrueck.de
gebeten.
Ort: Seminargebäude

Wegmarkierung

10-12 Uhr Markierung Gedenkweg
Bahnhof Fürstenberg – Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück mit Schülerinnen und Schülern des
Jugendzentrums Berlin-Mariendorf, in Anwesenheit der
Ravensbrückerin Stella Nikiforowa, St. Petersburg
Treffpunkt: Bahnhof Fürstenberg

Gedenkgang

13 Uhr über das historische Lagergelände
Ravensbrück

Gedenken auf dem Uckermarkgelände

14.30-15.30 Uhr
Shuttle-Abfahrt Besucherzentrum ab 14 Uhr
Veranstalterin: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges
KZ Uckermark e.V. / Netzwerk

Vortrag

17-18 Uhr Die Tragende von Will Lammert.
Entstehung und Geschichte
Vortrag von Dr. Käthe Dost, Potsdam
Ort: Seminargebäude

SONNTAG 22.April 2018

Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal

9.00 Uhr Fürstenberg

10.00 Uhr Zentrale Gedenkveranstaltung

MV

13. April 2018

Einladung zur Mitgliederversammlung

Für alle Mitglieder und solche die es werden wollen.

 

Die Mitgliederversammlung 2018 findet am 20.04.2018 von 9:00 Uhr bis  18:30 Uhr im Haus der Lagergemeinschaft in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück statt.

Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme.

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