Überlebende als Akteurinnen

11. Juli 2018

Über den Widerstand von Frauen
Mit seiner Dissertation nahm sich der Historiker Henning Fischer ein außergewöhnliches Thema vor. Die Arbeit, veröffentlicht im Dezember 2017, trägt den Titel‚ Überlebende als Akteurinnen. Die Frauen der Lagergemeinschaften Ravensbrück: Biografische Erfahrung und politisches Handeln, 1945 – 1989.‘1
Henning Fischer vermittelt profunde Einblicke in das Leben und das politische Handeln von deutschen Kommunistinnen, die die Hölle des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück überlebten und die sich nach der Befreiung in Lagergemeinschaften engagierten. Parallel zu dieser „Kollektivbiografie“ wird die Geschichte der Vereinigungen ehemaliger RavensbrückHäftlinge in beiden Teilen Deutschlands dargestellt.
Der Schilderung der politischen Aktivitäten der Frauen nach 1945 ist ihr Handeln in der Zeit der Weimarer Republik, im Widerstand während des Naziregimes und während der Inhaftierung vorangestellt. In den folgenden Abschnitten wird deutlich, wie sehr die Erfahrung Ravensbrück das weitere Leben prägte. Auf dieser gemeinsamen Erfahrung beruhte die enge persönliche Beziehung zwischen den Frauen in den Lagergemeinschaften – die nichtkommunistischen Frauen eingeschlossen. Sie bestimmte das politische Handeln innerhalb und außerhalb der Lagergemeinschaften und nicht zuletzt die Arbeit als unermüdliche Zeitzeuginnen bis ins hohe Alter.
Im Bemühen der Überlebenden, einen Zusammenschlusses der ehemaligen Häftlinge zu schaffen, wird deutlich, wie sehr die Frauen in einer von Männern geprägten Gesellschaft um die Anerkennung ihres Widerstandes und um das Gedenken an Ravensbrück kämpfen mussten.
In diesem Zusammenhang verwendet der Autor wiederholt den Begriff „Eigensinn“ um das Verhalten der Frauen zu charakterisieren. Er verweist dazu auf andere Veröffentlichungen, Unter Eigensinn der Frauen versteht er „… ihre partikulare Erfahrung in Abgrenzung von den sie umgebenden Diskursen zu bestimmen, auch gegenüber denen ihrer politischen Milieus und Organisationen.“ Das Wort Eigensinn erhält damit eine eigenwillige Definition, die dem allgemeinen Sprachgebrauch widerspricht. Laut Duden sind Synonyme für eigensinnig: störrisch, trotzig, unbelehrbar, uneinsichtig, dickköpfig …Das ist doch sicher nicht gemeint! Man sollte auf die Sprache achten, um falsche Schlussfolgerungen und möglichen Missbrauch zu vermeiden.
Bei der Darstellung der Biografien vermittelt die Arbeit zugleich Einblicke in politische Gegebenheiten im “ost-nationalsozialistischen“ Deutschland. So werden die erheblichen Konflikte zwischen kommunistischen Überlebenden in der DDR beschrieben die aufgrund der Zentralisierung der Verfolgtenverbände und deren Auslegung der Geschichte entstanden. Aus der BRD werden die beschämende Praxis der ‚Wiedergutmachung‘ aufgezeigt sowie die erneute Diskriminierung und Verfolgung von Kommunistinnen und Kommunisten, die
1 Henning Fischer, Überlebende als Akteurinnen. Die Frauen der Lagergemeinschaften Ravensbrück: Biografische Erfahrung und politisches Handeln, Konstanz und München 2017, 541 Seiten

Straße des Erinnerns

25. April 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schüler aus Fürstenberg und Berlin markieren

den Weg der Häftlinge vom

Fürstenbergerbahnhof zum Lager.

 

Die Überlebende Stella Nikiforowa erzählt den Jugendliche, wie sie  diesen Weg als Vierjährige gehen musste. Dabei verlor sie ihre Mutter und andere Häftlinge kümmerten sich um sie.

Entschließung der Mitgliederversammlung der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis vom 20. April 2018 in Fürstenberg / Ravensbrück

21. April 2018

Für eine Welt des Friedens und der Gerechtigkeit

Die Lagergemeinschaft Ravensbrück /Freundeskreis e.V. verfolgt mit großer Sorge das Geschehen in Syrien. Besonders kritisch sehen wir, dass eine Vielzahl von Ländern ihre eigenen machtpolitischen Interessen in Syrien durch militärische Interventionen verfolgen. Andere Länder, darunter insbesondere auch Deutschland, liefern Waffen und Material zum Bau von Waffen an die an diesem Krieg beteiligten Parteien.

Mit Rüstungsgütern dürfen keine Geschäfte gemacht werden! Wir fordern das Verbot aller Waffenexporte!

Wir verurteilen außerdem entschieden die Anwendung von Giftgas und chemischen Waffen und das militärische Eingreifen der Türkei im Norden des Landes.

Wir beobachten mit größter Sorge das seit Jahren stetige gefährliche Anwachsen rechter und nationalistischer Kräfte in Deutschland und vielen anderen Ländern – nicht nur in Europa! Wohin eine solche Entwicklung führt, haben die Gründerinnen unserer Lagergemeinschaft durch ihre Verfolgung während des Naziregimes und in der Nachkriegszeit erfahren müssen.

Wir rufen alle dazu auf, sich jeden Tag und überall entschieden gegen jegliche Art von Rassismus, Antisemitismus, Antiromaismus und Sexismus einzusetzen und für eine menschliche und friedliche Welt zu kämpfen. Für ein selbstbestimmtes Leben!

Der Schwur von Buchenwald vom 19. April 1945 ist immer noch unser Auftrag:

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel!“

Programm der LGRF zum Jahrestag der Befreiung

13. April 2018

SONNABEND 21.April 2018

Gesprächsrunde

10-12 Uhr Begegnungsgruppe für Nachfahren
ehemaliger Häftlinge des KZ Ravensbrück und anderer
Lager mit Dr. Marie-Louise Conen, Dipl. Psychologin
Um Anmeldung wird unter paedagogik@ravensbrueck.de
gebeten.
Ort: Seminargebäude

Wegmarkierung

10-12 Uhr Markierung Gedenkweg
Bahnhof Fürstenberg – Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück mit Schülerinnen und Schülern des
Jugendzentrums Berlin-Mariendorf, in Anwesenheit der
Ravensbrückerin Stella Nikiforowa, St. Petersburg
Treffpunkt: Bahnhof Fürstenberg

Gedenkgang

13 Uhr über das historische Lagergelände
Ravensbrück

Gedenken auf dem Uckermarkgelände

14.30-15.30 Uhr
Shuttle-Abfahrt Besucherzentrum ab 14 Uhr
Veranstalterin: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges
KZ Uckermark e.V. / Netzwerk

Vortrag

17-18 Uhr Die Tragende von Will Lammert.
Entstehung und Geschichte
Vortrag von Dr. Käthe Dost, Potsdam
Ort: Seminargebäude

SONNTAG 22.April 2018

Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal

9.00 Uhr Fürstenberg

10.00 Uhr Zentrale Gedenkveranstaltung

MV

13. April 2018

Einladung zur Mitgliederversammlung

Für alle Mitglieder und solche die es werden wollen.

 

Die Mitgliederversammlung 2018 findet am 20.04.2018 von 9:00 Uhr bis  18:30 Uhr im Haus der Lagergemeinschaft in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück statt.

Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme.

Erklärung des Netzwerks der Lagergemeinschaften aus Anlass der Bundestagswahl am 24. September 2017

28. August 2017

Dem Rechtsruck entgegentreten

Mit überaus großer Besorgnis nehmen wir, die Vertreter der von den ehemaligen Häftlingen der Konzentrationslager gegründeten Interessenverbände, den weltweiten Rechtsruck und die Erfolge der Rechtspopulisten in Europa und Deutschland zur Kenntnis.

 

Vor dem Hintergrund des ungebremsten globalen Kapitalismus haben sich Armut und soziale Ungerechtigkeit sowie die damit einhergehenden gesellschaftlichen Konflikte in den letzten Jahren erheblich verschärft. Armut, anhaltende Kriege und religiös begründete Radikalisierung führen weltweit zu instabilen Verhältnissen und großen Flüchtlingsbewegungen.

 

Eine allgemeine Verunsicherung äußert sich momentan europaweit in dem Wieder-aufleben nationalistischer und völkischer Ideologien, die sich nicht nur gegen alles vermeintlich Fremde und Andersartige und ein geeintes Europa richten, sondern auch gegen die über Jahrzehnte erkämpften Errungenschaften der demokratischen Zivilgesellschaft. Diese Werte und Errungenschaften, Offenheit und Akzeptanz, Solidarität und Mitbestimmung, Emanzipation und Schutz von Minderheiten, nicht zuletzt die Freiheit der Presse und von Wissenschaft, Kunst und Kultur, gilt es mit allen Kräften zu verteidigen und den reaktionären Tendenzen entgegenzutreten.

 

In einigen Ländern Europas sind Rechtspopulisten schon an der Regierung, in anderen konnte dies nur durch den Zusammenschluss aller demokratischen, antifaschistischen Kräfte verhindert werden. Besonders unerträglich für uns ist der Erfolg der AfD in Deutschland, die mit Islam- und Fremdenfeindlichkeit sowie weiteren rechten Positionen ein bedrohlich großes Wählerpotential erreichen kann. Ihre Vertreter bezeichnen die Gedenkkultur an die nationalsozialistischen Verbre-chen als Zeichen der Schande und fordern ein Ende der „politischen Korrektheit“.

 

Dies geschieht in einer Zeit, in der nur noch wenige Überlebende der Konzen-trationslager aus eigenem Erleiden Auskunft über die Verbrechen des Nationalsozialismus geben können.

 

Im „Vermächtnis der Überlebenden“ erklärten 2009 die Vertreter von zehn internationalen Häftlingsverbänden:

 

„ (…) Aber auch Europa hat seine Aufgabe: Anstatt unsere Ideale für Demokratie, Frieden, Toleranz, Selbstbestimmung und Menschenrechte durchzusetzen, wird Geschichte nicht selten benutzt, um zwischen Menschen, Gruppen und Völkern Zwietracht zu säen. (…) Die letzten Augenzeugen wenden sich an Deutschland, an alle europäischen Staaten und die internationale Gemeinschaft, die menschliche Gabe der Erinnerung und des Gedenkens auch in der Zukunft zu bewahren und zu würdigen. Wir bitten die jungen Menschen, unseren Kampf gegen die Nazi-Ideologie und für eine gerechte, friedliche und tolerante Welt fortzuführen, eine Welt, in der Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus keinen Platz haben sollen.“

Wir, die wir dieses Vermächtnis fortführen, wenden uns deutlich gegen jegliche Form rechter, menschen- und demokratiefeindlicher Ideologien und Tendenzen und stellen uns dieser wachsenden Bedrohung, gemeinsam mit allen demokratisch Gesinnten, nach Kräften entgegen.

 

Nach dem sich abzeichnenden Ende der Zeitzeugenschaft kommt den KZ-Gedenkstätten und den Gedenkstätten und Museen zum NS-Terror eine noch größere Bedeutung in der Vermittlung der Geschichte zu. Daher fordern wir von der  Bundesregierung und den Landesregierungen eine intensivere Förderung dieser Gedenkstätten und Museen. Ebenso fordern wir alle Vertreter der demokratischen Parteien auf, dies zu unterstützen und sich für eine bessere Ausstattung der Gedenkstätten einzusetzen, insbesondere im Bereich der pädagogischen Arbeit. Junge Menschen müssen die Möglichkeit erhalten, sich qualifiziert und differenziert mit diesem Teil der Geschichte zu beschäftigen, um sich kritisch mit den Inhalten des Rechtspopulismus auseinandersetzen zu können.

 

 

 

Unterzeichnende Verbände:

 

Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V.

 

Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

 

Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V.

 

Deutsches Mauthausenkomitee Ost e.V.

 

Lagergemeinschaft und Gedenkstätte KZ Moringen e.V.

 

Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.

 

Lagerarbeitsgemeinschaft KZ Sachsenburg e.V.

 

Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

 

Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V.

 

Lagergemeinschaft Dachau

 

Unterstützer:

 

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisttinnen

Und Antifaschisten e.V. ( VVN -BdA )

 

 

 

 

 

 

 

Programm Jahrestag 2017

19. April 2017

Auszug aus dem Programm zum 72. Jahrestages der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück und des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers und späteren Vernichtungslagers Uckermark

 

Samstag, 22. April

10:00-12:00 Uhr Begegnungsgruppe für Nachfahren der 2. und 3 Generation von ehemaligen Häftlingen des KZ Ravensbrück und anderer Lager mit Dr. Marie-Louise Conen, Dipl. Psychologin Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück – Seminarraum 2 Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V., Internationaler Freundeskreis Ravensbrück e.V., MGR Um Anmeldung wird gebeten: generationen@ravensbrueck.de und paedagogik@ravensbrueck.de

 

10:00 oder 16:00 Uhr: Projektvorstellung: „Das darf man nicht vergessen“ ; multimediale Präsentation polnischer Schüler*innen in Anwesenheit polnischer Überlebender des KZ Ravensbrück Veranstalter*in: Biuro Edukacj Publicznej IPN, Warszawa Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

 

11:00 Uhr: Buchvorstellung: Sylvia Köchl Das Bedürfnis nach gerechter Sühne. Wege von Berufsverbrecherinnen in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Ort: Besucher*innenzentrum Veranstalterin: Österreichische Lagergemeinschaft Ravensbrück und Freundinnen

 

12:00 Uhr: Markierung Gedenkweg: Berliner und Fürstenberger Schüler*innen erinnern an den Weg in das Konzentrationslager Ravensbrück Treffpunkt: Bahnhof Fürstenberg/Havel Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V. 13:00 Uhr: Buchvorstellung: Rosa Manus (1881-1942). The International Life and Legacy of a Jewish Dutch Feminist mit den Autor*innen Myriam Everard und Francisca de Haan Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

 

13:00 Uhr: Gedenkgang der LGRF 14:00 Uhr: Buchvorstellung: Lidia Beccaria Rolfi und Anna Maria Bruzzone Als Italienerin in Ravensbrück. Politische Gefangene berichten über ihre Deportation und Haft im Konzentrationslager mit der Herausgeberin Johanna Kootz Ort: Besucher*innenzentrum Veranstalterin: Internationaler Freundeskreis f. d. Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V.

 

14:00 Uhr: Gedenken auf dem Uckermark-Gelände Treffpunkt: 13:00 Uhr Besucher*innenzentrum für den Busshuttle Veranstalterin: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.

 

15:30 Uhr: Vortrag und Lesung: Maria Grollmus (1896-1944) – Sorbische Intellektuelle und Widerstandskämpferin. Vortrag und Gespräch mit Hanka Mark und Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann Veranstalterin: Rosa – Luxemburg – Stiftung Brandenburg Ort: Besucher*innenzentrum

 

17:00 Uhr: Vortrag: Überlebende als Akteurinnen. Die Geschichten der Lagergemeinschaften Ravensbrück in DDR und BRD 1945 bis 1989 von Henning Fischer Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V. Ort: Seminarhaus

 

18:00 Uhr: Vortrag: Die Geschichte der Kinderweihnachtsfeier in Ravensbrück von Dr. Bärbel Schindler- Saefkow Veranstalterin: LagergemeinschaftRavensbrück/Freundeskreis e.V. Ort: Haus der Lagergemeinschaft

 

19:00 Uhr: Kleiner Empfang Ort: Besucher*innenzentrum

 

Sonntag, 23. April

 

9:00 Uhr: Gedenken am sowjetischen Ehrenmal Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V. Treffpunkt: Bahnhofstraße, Fürstenberg/Havel

 

10:00 Uhr: Zentrale Gedenkveranstaltung Musikalische Begleitung: Leonhardy Streichquartett Begrüßung: Dr. Insa Eschebach, Leiterin der MGR, Robert Philipp, Bürgermeister von Fürstenberg Grußworte: Barbara Piotrowska, Warszawa, Internationales Ravensbrück-Komitee, Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin, MWFK Brandenburg Ansprache: Robert Schindel, Wien, Schriftsteller Lagergebet: Krystyna Zajac; Kaddisch: Kantorin Mimi Sheffer

 

13:00 Uhr: Ausstellungseröffnung: Aus den Sammlungen: Portraits ehemaliger Häftlinge. Eine Ausstellung mit Gemälden von Christoph Wetzel Musikalische Begleitung: Susanne Pudig, Berlin Ort: Großes Foyer in den Garagen

 

14.00 – 17.00 Uhr: Gesprächsrunde: Forum zweite Generation Thema des moderierten Gesprächs sind die spezifischen Erfahrungen von Kindern ehemaliger Häftlinge des KZ Ravensbrück. Um Anmeldung wird gebeten: paedagogik@ravensbrueck.de Ort: Seminarhaus

 

14:00 Uhr: Interreligiöses und interkonfessionelles Gedenken Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

 

14:00 Uhr: Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung: Zwangsarbeit für Siemens im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Eine kommentierte Sammlung von Zeitzeuginnenberichten, hrsg. v. Internationalen Freundeskreis für die MGR e.V. Im Anschluss Ausstellungseröffnung: Produkte. Zwangsarbeit im Frauenkonzentrations-lager Ravensbrück. Eine Photoausstellung, kuratiert von Dr. Andrea Genest Ort: Besucher*innenzentrum

Jahrestag der Befreiung 2017

25. Februar 2017

Der diesjährige Jahrestag der Befreiung findet am 23.April statt. Im Vorfeld findet vom 19.4.-20.4. ein Symposium unter dem Titel: Identitätspolitik und Gedenken. Schwul-Lesbische Erinnerungskulturen in der Diskussion. Ein Symposium im Kontext des 72. Jahrestages der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers statt. Näheres siehe Website der MGR Das weitere Programm

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wir nach Fertigstellung.

Spendenbescheinungen

25. Februar 2017

An Alle Mitglieder: Spendenbescheinigungen können aus formalrechtlichen Gründen erst wieder ab Mai ausgestellt werden. Danke für Euer Verständnis.

Erinnern an Charlotte Kroll

25. Februar 2017

Erinnern an Charlotte Kroll Charlotte Kroll ist am 13.12.2016 verstorben. Ihr bewegtes Leben, ihre Geschichte von Verfolgung und Leid, aber auch ihr Mut und ihr langjähriger Einsatz gegen das Vergessen haben uns berührt und geprägt. Unterschiedlich sind wir Wege und Lebensabschnitte mit ihr mitgegangen. Wir möchten alle, die ihr nahestanden, die sie kannten und gerne hatten, einladen, sich zusammen mit uns von ihr zu verabschieden und aus ihrem Leben zu erzählen. Wir laden ein für den Mittwoch, 15. März, 19 Uhr in den Berliner Dom, Sophie-Charlotte-Saal. Bringt eure Erinnerungen an sie mit.DSC_0760

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