Programm Jahrestag 2017

19. April 2017

Auszug aus dem Programm zum 72. Jahrestages der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück und des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers und späteren Vernichtungslagers Uckermark

 

Samstag, 22. April

10:00-12:00 Uhr Begegnungsgruppe für Nachfahren der 2. und 3 Generation von ehemaligen Häftlingen des KZ Ravensbrück und anderer Lager mit Dr. Marie-Louise Conen, Dipl. Psychologin Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück – Seminarraum 2 Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V., Internationaler Freundeskreis Ravensbrück e.V., MGR Um Anmeldung wird gebeten: generationen@ravensbrueck.de und paedagogik@ravensbrueck.de

 

10:00 oder 16:00 Uhr: Projektvorstellung: „Das darf man nicht vergessen“ ; multimediale Präsentation polnischer Schüler*innen in Anwesenheit polnischer Überlebender des KZ Ravensbrück Veranstalter*in: Biuro Edukacj Publicznej IPN, Warszawa Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

 

11:00 Uhr: Buchvorstellung: Sylvia Köchl Das Bedürfnis nach gerechter Sühne. Wege von Berufsverbrecherinnen in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Ort: Besucher*innenzentrum Veranstalterin: Österreichische Lagergemeinschaft Ravensbrück und Freundinnen

 

12:00 Uhr: Markierung Gedenkweg: Berliner und Fürstenberger Schüler*innen erinnern an den Weg in das Konzentrationslager Ravensbrück Treffpunkt: Bahnhof Fürstenberg/Havel Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V. 13:00 Uhr: Buchvorstellung: Rosa Manus (1881-1942). The International Life and Legacy of a Jewish Dutch Feminist mit den Autor*innen Myriam Everard und Francisca de Haan Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

 

13:00 Uhr: Gedenkgang der LGRF 14:00 Uhr: Buchvorstellung: Lidia Beccaria Rolfi und Anna Maria Bruzzone Als Italienerin in Ravensbrück. Politische Gefangene berichten über ihre Deportation und Haft im Konzentrationslager mit der Herausgeberin Johanna Kootz Ort: Besucher*innenzentrum Veranstalterin: Internationaler Freundeskreis f. d. Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V.

 

14:00 Uhr: Gedenken auf dem Uckermark-Gelände Treffpunkt: 13:00 Uhr Besucher*innenzentrum für den Busshuttle Veranstalterin: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.

 

15:30 Uhr: Vortrag und Lesung: Maria Grollmus (1896-1944) – Sorbische Intellektuelle und Widerstandskämpferin. Vortrag und Gespräch mit Hanka Mark und Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann Veranstalterin: Rosa – Luxemburg – Stiftung Brandenburg Ort: Besucher*innenzentrum

 

17:00 Uhr: Vortrag: Überlebende als Akteurinnen. Die Geschichten der Lagergemeinschaften Ravensbrück in DDR und BRD 1945 bis 1989 von Henning Fischer Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V. Ort: Seminarhaus

 

18:00 Uhr: Vortrag: Die Geschichte der Kinderweihnachtsfeier in Ravensbrück von Dr. Bärbel Schindler- Saefkow Veranstalterin: LagergemeinschaftRavensbrück/Freundeskreis e.V. Ort: Haus der Lagergemeinschaft

 

19:00 Uhr: Kleiner Empfang Ort: Besucher*innenzentrum

 

Sonntag, 23. April

 

9:00 Uhr: Gedenken am sowjetischen Ehrenmal Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V. Treffpunkt: Bahnhofstraße, Fürstenberg/Havel

 

10:00 Uhr: Zentrale Gedenkveranstaltung Musikalische Begleitung: Leonhardy Streichquartett Begrüßung: Dr. Insa Eschebach, Leiterin der MGR, Robert Philipp, Bürgermeister von Fürstenberg Grußworte: Barbara Piotrowska, Warszawa, Internationales Ravensbrück-Komitee, Dr. Ulrike Gutheil, Staatssekretärin, MWFK Brandenburg Ansprache: Robert Schindel, Wien, Schriftsteller Lagergebet: Krystyna Zajac; Kaddisch: Kantorin Mimi Sheffer

 

13:00 Uhr: Ausstellungseröffnung: Aus den Sammlungen: Portraits ehemaliger Häftlinge. Eine Ausstellung mit Gemälden von Christoph Wetzel Musikalische Begleitung: Susanne Pudig, Berlin Ort: Großes Foyer in den Garagen

 

14.00 – 17.00 Uhr: Gesprächsrunde: Forum zweite Generation Thema des moderierten Gesprächs sind die spezifischen Erfahrungen von Kindern ehemaliger Häftlinge des KZ Ravensbrück. Um Anmeldung wird gebeten: paedagogik@ravensbrueck.de Ort: Seminarhaus

 

14:00 Uhr: Interreligiöses und interkonfessionelles Gedenken Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

 

14:00 Uhr: Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung: Zwangsarbeit für Siemens im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Eine kommentierte Sammlung von Zeitzeuginnenberichten, hrsg. v. Internationalen Freundeskreis für die MGR e.V. Im Anschluss Ausstellungseröffnung: Produkte. Zwangsarbeit im Frauenkonzentrations-lager Ravensbrück. Eine Photoausstellung, kuratiert von Dr. Andrea Genest Ort: Besucher*innenzentrum

Jahrestag der Befreiung 2017

25. Februar 2017

Der diesjährige Jahrestag der Befreiung findet am 23.April statt. Im Vorfeld findet vom 19.4.-20.4. ein Symposium unter dem Titel: Identitätspolitik und Gedenken. Schwul-Lesbische Erinnerungskulturen in der Diskussion. Ein Symposium im Kontext des 72. Jahrestages der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers statt. Näheres siehe Website der MGR Das weitere Programm

veröffentlichen

wir nach Fertigstellung.

Spendenbescheinungen

25. Februar 2017

An Alle Mitglieder: Spendenbescheinigungen können aus formalrechtlichen Gründen erst wieder ab Mai ausgestellt werden. Danke für Euer Verständnis.

Erinnern an Charlotte Kroll

25. Februar 2017

Erinnern an Charlotte Kroll Charlotte Kroll ist am 13.12.2016 verstorben. Ihr bewegtes Leben, ihre Geschichte von Verfolgung und Leid, aber auch ihr Mut und ihr langjähriger Einsatz gegen das Vergessen haben uns berührt und geprägt. Unterschiedlich sind wir Wege und Lebensabschnitte mit ihr mitgegangen. Wir möchten alle, die ihr nahestanden, die sie kannten und gerne hatten, einladen, sich zusammen mit uns von ihr zu verabschieden und aus ihrem Leben zu erzählen. Wir laden ein für den Mittwoch, 15. März, 19 Uhr in den Berliner Dom, Sophie-Charlotte-Saal. Bringt eure Erinnerungen an sie mit.DSC_0760

Internationale Protestnote

4. Februar 2017

Die internationalen Komitees der NS-Konzentrations- und Vernichtungslager sind zutiefst über die Äußerungen eines leitenden Politikers der AfD (Alternative für Deutschland), Björn Höcke, Abgeordneter des Bundeslandes Thüringen schockiert, der das Berliner Mahnmal für die ermordeten Juden aus Europa als „Denkmal der Schande“ bezeichnet und eine erinnerungspolitische Wende um 180º in Deutschland gefordert hat; – sie erinnern daran, dass das Nazideutschland während des Zweiten Weltkriegs 6 Millionen Juden in Europa sowie Zehntausende Zigeuner ermordet hat, und dass es eine Barbarei und Abscheulichkeit, wie sie in der Menschheitsgeschichte noch nie dagewesen war, verkörperte; sie begrüßen die Reaktion des Direktors der Gedenkstätte Buchenwald, der es ablehnte, dass der Gedenktag an den Holocaust und an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2017 von diesem Mann gestört werden würde, indem er ihm den Zugang verweigerte und drücken allen Trägerschaften der Stiftungen der Gedenkstätten und der KZ-Gedenkstätten für die geleistete Erinnerungsarbeit über dem Nazismus ihre uneingeschränkte Unterstützung und große Dankbarkeit aus. Unterzeichner : Herr Raphaël ESRAIL, Präsident der Vereinigung der Deportierten von Auschwitz, Vizepräsident des Internationales Auschwitz Komitees, Herr Dominique DURAND, Präsident des Internationales Buchenwald Komitees, Herr Bertrand HERZ, Ehrenpräsident des Internationales Buchenwald Komitees, General Jean-Michel THOMAS, Präsident des Internationales Dachau Komitees, Herr Michel CLISSON, Präsident der Vereinigung der Deportierten und ihrer Familien Flossenbürg, Herr Guy DOCKENDORF, Präsident des Internationales Mauthausen Komitees, Herr Jean-Marie MULLER, Präsident des Internationales Natzweiler-Struthof Komitees, Herr Jean-Michel GAUSSOT, Präsident des Internationales Neuengamme Komitees, Frau Marie-France CABEZA-MARNET und Frau Françoise MARCHELIDON, Mitglieder des Internationales Ravensbrück Komitees, im Namen des französischen Freundschaftsvereins Ravensbrück, Herr Roger BORDAGE, Präsident des Internationales Sachsenhausen Komitees,

Veröffentlicht von Jeanine Bochat Vizepräsidentin des Internationalen Ravensbrück Komitees.

Jahrestagung 2016

5. Oktober 2016

Vom 29.09.-02.10.2016 fand in der  Ver.di Jugendbildungsstätte in Naumburg beiKqassel die diesjährige Jahrestagung der Lagergemeinschaft statt. Dank der guten Vorbereitung durch Bärbel Schindler-Saefkow und Annemarie Müller gab es ein umfangreiches, äusserst interessantes Programm. Am Freitg-Vormittag besuchteSAMSUNG CAMERA PICTURESn wir das ITS (International Tracing Service) in Arolsen. Nach einer ausführlichen Einführung durch den Leiter Herrn  Dr. Akim Jah konnten wir Teile des Archivs besichtigen. Anschließend erhielten alle die es wünschten  von den Mitarbeitern die für uns ermittelten Dokumente über unsere während der Nazizeit verfolgten und inhaftierten Angehörigen gezeigt und Kopien davon ausgehändigt. Dann konnten wir noch selbst im digitalen Archiv recherchieren.

 

 

 

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Am Nachmittag wurde im Foyer der AOK Kassel unter großer Beteiligung die neue Austellung: “ Nichts war vegeblich – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialsozialismus“ des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 eröffnet. SAMSUNG CAMERA PICTURES

 

 

 

 

 

 

 

 

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Am Sonnabend stand ein Besuch der Gedenkstätte Breitenau in Guxhagen auf den  Programm. Herr Gunnar Richter erläuterte uns die Geschichte des KZ Breitenau und die Entstehung der Gedenkstätte. Es wurden viele Frauen von dort nach Ravensbrück deportiert. Wir haben an diesem Ort der aller gedacht. SAMSUNG CAMERA PICTURES

 

 

 

 

 

 

 

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Zurück in Naumburg hat Helge von Horn über Rechtsextremismus in Hessen berichtet. Es schloss sich eine rege Diskussion an.   Zum Abschluss der Tagung berichteten Bärbel Schindler-Saefkow und Annemarie Müller über die beeindruckende Geschichte der Kinderweihnacht 1944. Dies hat alle tief beindruckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IRK Tagung in Wien

6. Juni 2016

Vom 17.5.-20.Mai 2016 fand in Wien die diesjährige  Tagung des Internationalen Ravensbrück Komitees statt. Es nahmen 25 Teilnehmerinnen aus 12 Nationen teil. Sie kamen aus Belgien, Polen, den Niederlande, Russland, der Ukraine, Slowakei, der Tschechische Republik, Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien und als Gastland Österreich teil. Einige Länder konnten keine Delegierten entsenden. Delegierte aus Russland, Belgien und Polen sowie eine weitere Organisation aus Frankreich wurden neu aufgenommen. Nach einer Vorstellungsrunde berichtete die Präsidentin über einige Aktivitäten des IRK’s im vergangenen Jahr. Im Anschluss wurde über das zum 70. Jahrestag in Templin angenommene Vermächtnis, das in mehreren Sprachen vorliegt gesprochen. Bärbel Schindler-Saefkow, die die Arbeit koordiniert, gab einen Bericht. Die gegenwärtig vorliegenden Unterschriften sollen durch noch weitere ergänzt werden. Für das nächste Jahr soll eine Publikation vorbereitet werden, die dieses Vermächtnis in mehreren Sprachen und andere historische Vermächtnisse aus der Vergangenheit vorstellt. Die Arbeitsgruppe für eine Webseite hat ihre Arbeit aufgenommen. Ambra Laurenzi  stellte Fortschritte vor und berichtete über erste Arbeitsergebnisse und darüber, dass Studenten einer Kunstschule in Rom, die Arbeit  des IRK unterstützen. Es  wurden einige Gestaltungsvorschläge diskutiert und zur weiteren Verfeinerung an die AG zurückgegeben. Über die Inhalte der IRK-Präsentation bestand Einigkeit. Die Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Frau Dr. Insa Eschebach berichtete über die Ereignisse des letzten Jahres. Besorgniserregend waren die Mitteilungen, dass die Besucherzahlen zurückgingen und wenigere finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Die Einbeziehung des Südgeländes ist nicht gesichert. Zu mehrere Gedenktafeln fanden  Diskussion statt. Im Ergebnis wurde darauf hingewiesen, dass die Anbringung bestimmten Regeln der Stiftung unterworfen wird der  Ort  für die Anbringung nach Zwischenlösungen nunmehr an der verlängerten Lagemauer endgültig festgelegt ist. Anträge dazu müssen an die Stiftung gestellt werden. In Ergänzung zu den Diskussionen über die Beschriftung am Erschießungsgang 2014 wurde berichtet, dass die irreführende Beschriftung beseitigt ist, aber die jetzige Gestaltung das Orginal des Kugenfangs verändert hat und der eigentliche Massenerschießungsplatz vor dem Gang in der Nähe des Krematoriums als eigentlicher Ort des Mordes ungenügend nicht gekennzeichnet ist. In einem Brief wird die Stiftung gebeten, hier eine neue Gestaltung zu prüfen. Aus den Berichten der Länder erfuhren alle die Teilnehmer der Tagung über sehr unterschiedliche Aktivitäten in Ost- und Westeuropa. Zur spanischen Delegation gehörte die bekannte Sängerin Marina Rosell, die Lieder des Widerstandes sang.  Zum Abschluss luden die Gastgeberinnen zu einer Stadtrundfahrt und einem  Gedenken mit den Frauen der Österreichischen Lagergemeinschaft am Mahnmal für die Verfolgten am Morzinplatz ein. DSC_0160

71. Jahrestag der Befreiung

4. Mai 2016

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Jahrestagung 2016

28. Februar 2016

Die diesjährige Jahrestagung ist vom Donnerstag, dem 29.09. bis Montag, dem 3.Oktober 2016 geplant!
Ort: Bildungsstätte Verdi in Naumburg, 30 km entfernt von Kassel.

Vorstandssitzung

28. Februar 2016

Unsere nächste Vorstandssitzung findet am vom 1. bis 3. Juni in Berlin statt

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