Veranstaltung am 16.10.2026: „Asozial“ und „Berufsverbrecher*innen“ genannte verfolgte Menschen im Nationalsozialismus

5. September 2026

„Das nannte man dann ja arbeitsscheu, so, als wollte ich nicht arbeiten.”
(Ilse Heinrich, als sogenannt asozial verfolgt, 1924–2023)

Veranstaltung am 16. Oktober 2026 um 14 Uhr
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Veranstaltungssaal ehem. Garagen, Straße der Nationen, Fürstenberg/Havel

  • Begrüßung durch die Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis
  • Impulsreferate von:
    • Siegrid Fahrecker, Aktivistin und Enkelin von Anna Burger, mit dem Stigma „asozial“ inhaftierte Ravensbrückerin
    • Christian Weinberger, 2. Vorsitzender von VEVON – Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e.V.
    • Oliver Gaida, Kurator der Ausstellung „Die Verleugneten“
    • Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark
  • Kaffeepause
  • Moderiertes Gespräch zu Perspektiven und Bündnissen der weiteren Arbeit zur Anerkennung und dem Gedenken an die als „asozial und Berufsverbrecher*innen“ Verfolgten
  • Abendessen (bitte mit Essenswunsch anmelden, siehe unten)
  • 19:30 Uhr Theaterstück von und mit Harald Hahn: Monolog mit meinem „asozialen“ Großvater. Ein Häftling in Buchenwald

Anmeldung erbeten bis zum 30.09.2026 an mitteilungen.ravensbrueck@posteo.de

Hier die Einladung zu der Veranstaltung als PDF zum Download: