Pressemitteilung und Einladung

25. Januar 2015

Wir laden Sie herzlich ein zum Pressetermin zur Vorstellung einer gemeinsamen Erklärung der Lagergemeinschaften:

„Erbe annehmen – Vermächtnis weitertragen“

am Montag, 26. Januar 2015, 11:00 Uhr Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin Robert-Havemann-Saal ein.

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Befreiung der Konzentrationslager wenden sich Lagergemeinschaften, Komitees und Interessenverbände ehemaliger Häftlinge mit einer gemeinsamen Erklärung an die Öffentlichkeit. Damit bringen sie zum Ausdruck, dass sie das Erbe der Überlebenden annehmen und diese Arbeit weiter führen.

Unterzeichnende Verbände:

Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer e.V.

Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V.

Deutsches Mauthausenkomitee Ost e.V.

Lagergemeinschaft und Gedenkstätte KZ Moringen e.V.

Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V.

Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.

Lagerarbeitsgemeinschaft KZ Sachsenburg e.V.

Sachsenhausen-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Unterstützer:

Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Beim Pressetermin werden Vertreter der verschiedenen Verbände sowie ehemalige Häftlinge anwesend sein.

Im Namen der unterzeichnenden Verbände Jeanine Bochat und Vera Dehle-Thälmann

Sprecherinnen der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.

Vorstandssitzung

19. Januar 2015

Die nächste Vorstandssitzung findet am 12. und 13.2. in Berlin statt. Ort steht noch nicht fest.

Wir unterstützen diese Petition, tut das bitte auch!

19. Januar 2015

Mit einer faktischen Ausladung verhindern EU-Staaten die Teilnahme des russischen Präsidenten an den Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.

Dazu im Anhang einen Bericht von German-Foreign-Policy.com

und hier eine Pedition zum unterschreiben:

70. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung: NICHT ohne Russland!

Zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz hat der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, statt einer feierlichen persönlichen Einladung nur eine (untergeordnete) diplomatische Note an Russland erhalten. Deshalb plant Putin derzeit nicht, an den Gedenkfeierlichkeiten am 27. Januar 2015 teilzunehmen. Das erscheint in mehrfacher Hinsicht vollkommen unangemessen. Polen macht Schwierigkeiten im Wahljahr geltend, Präsident Putin einzuladen; es werden Formalien vorgeschoben: Das staatliche Auschwitz-Museum sei für die Einladungen zuständig, nicht die polnische Regierung. Polen ist im neuen Spannungsfeld zwischen westlichen Ländern und Russland gleichzeitig besonders betroffen und (erneut) unglücklich beraten. Deutschland wird bei der Feier in Auschwitz voraussichtlich durch Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel vertreten sein. Es erscheint vollkommen unangemessen und höchst bedauerlich, dass Deutschland nicht alles versucht, um die polnischen Freunde, Verbündeten und Nachbarn für die gute Idee einer friedensfördernden und de-eskalierenden formvollendeten Einladung an den Präsidenten der Russischen Föderation zu gewinnen. https://www.openpetition.de/petition/online/70-jahrestag-der-auschwitz-befreiung-nicht-ohne-russland

JE SUIS CHARLIE

8. Januar 2015

Wir trauern um unsere Kameradin Edith Sparmann

30. Dezember 2014

Edith Sparmann Quelle MGR Foto : 1993 ,Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Foto: Heuschkel

Liebe Kamerad_innen und Mitglieder der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis, uns erreichte die traurige Nachricht, dass Edith Sparmann am 29.12. in Dresden verstorben ist. Im letzten Mitteilungsblatt konnten wir noch von ihrer Feier anlässlich des 92.Geburtstages berichten. 1941 wurde Edith gemeinsam mit ihrer Mutter in Chrastava (CSR) von der Gestapo verhaftet. Die Unterstützung für die Rote Hilfe konnte ihr nicht nachgewiesen werden – doch allein der Verdacht reichte aus. Etwa sieben Wochen nach ihrer Mutter, am ersten November, verschleppten die Nazis auch sie als „Politische“ mit der Häftlingsnummer 8291 nach Ravensbrück. Sie musste zunächst als „Verfügbare“ arbeiten, dann im Stubendienst und danach in der Effektenkammer. Zwischen 1942 und 1943 leistete sie Zwangs-arbeit als Frisöse für die Aufseherinnen und Frauen der SS-Führer. Am 28. April 1945 wurde sie gezwungen, das Lager zu verlassen. Ziel des Todesmarsches war Mirow, aber kurz vor Wesenberg nutze sie, wie viele aus der Gruppe, die Dunkelheit zur Flucht. In Wesenberg erlebe Edith dann die Kapitulation Deutschlands, sie war endlich wieder ein freier Mensch. 1982, nach Eintritt in das Rentenalter intensivierte sie ihre Arbeit für die Dresdener Mitglieder der „Lager-Arbeitsgemeinschaft Ravensbrück“ und wurde stellvertretende Vorsitzende. Von 1987 bis 2002 fungierte sie als Generalsekretärin des „Internationalen Ravensbrück-Komitees“ und war Mitglied des Internationalen Beirats der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Edith konnte mit ihrem umfangreichen Wissen detailliert über die Topografie und Struktur des KZ Ravensbrück berichten. Sie setzte sich für die Einbeziehung des Geländes des ehemaligen KZ Uckermark ein. Auf die Frage einer Journalistin, warum sie sich in der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis engagiere, antwortete Edith einmal: „Die Arbeit in der Lagergemeinschaft ist mein ganz bescheidener Beitrag für eine Welt des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit.“ Unsere Kameradin Edith Sparmann wurde am 14. Juni 2006 im Brandenburgischen Landtag mit dem „Brandenburgischen Verdienstorden“ durch Ministerpräsident Matthias Platzeck ausgezeichnet. Die Beisetzung fand am 22. Januar, um 13 Uhr, auf dem Urnenfriedhof Tolkewitz, in Dresden, mit reger Beteiligung statt. Frau Dr. Jacobeit hielt die Trauerrede. Wir trauern um unsere Kameradin Edith Sparmann Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V. Der Vorstand

Vorstandssitzung

7. November 2014

Am 14. und 15. November findet unsere nächste Vorstandssitzung in Berlin statt. Bei Teilnahmeinteresse bitte melden.

Aktualisierung unserer Stele am See

4. November 2014

Während der Jahrestagung wurde unsere Stele am See nun um die Inschrift in polnischer Sprache ergänzt.

Wir danken allen an der Durchführung Beteiligten recht herzlich für ihr Engagement.

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Die von der französischen AMICALE gespendeten 1000 Rosen sind an ihren Pflanzorten angekommen

4. November 2014

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Die Rosen sind eingetroffen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • 1-RAVENSBRUCK                                                                                                               150  Stück
  • 2-VELTEN                                                                                                                             100  Stück
  • 3-SCHLIEBEN                                                                                                                      100  Stück
  • 4-GARDELEGEN                                                                                                                 100  Stück
  • 5-NEUBRANDENBURG                                                                                                    100  Stück
  • 6-GENSHAGEN und Ludwigsfelde                                                                         200 +50  Stück
  • 7-HENNIGSDORF                                                                                                                 50  Stück
  • 8-CHATEAUBRIAND                                                                                                         100  Stück
  • 9-ROMAINVILLE                                                                                                                  50  Stück

Jahrestagung

20. Oktober 2014

Unsere Jahrestagung zu dem Thema Zwangsprostitution war ein voller Erfolg. Nach einem Vortrag von Frau Dr. Christa Paul wurde in Arbeitsgruppen intensiv diskutiert und abschliessend wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen im Plenum zusammengefasst.

Wir danken der Arbeitsgruppe für die tolle Vorbereitung und Durchführung der Tagung und den Förderern:

dem Netzwerk Selbsthilfe, dem  Anne-Frank-Fond Basel, der Dr. Hildegard-Hansche-Stiftung , der Hans-Böckler-Stiftung sowie den privaten Spendern.

Vorstandssitzung

14. Oktober 2014

Die nächste Vorstandssitzung findet vom 15.-16.November 2014 in Berlin statt. Interressierte Mitglieder sind herzlich willkommen.

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